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Donnerstag, 27. März 2025

Liebe Sabine,

 das hat so gut getan Deine lieben Zeilen zu lesen. 💝

Ich freu mich sooo.  Danke sehr! 😊
Ein klein wenig habe ich auch schon wieder im Puppenkontor etwas hin- und her gerückelt. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es wieder besser geht.
Im Moment macht der Frühling hier wohl eine Pause, 5 Grad kalt und  grau, naja.

So schicke ich dir schnell ein paar liebe Frühlingsgrüße von mir. Nur für dich! 😁

Dieses Jahr habe ich mir ein paar Hasenkinder/köpfe gebastelt, die keck aus dem grünen Salat gucken. Eigentlich wollte ich sie für den Osterstrauß aber in meinen alten Eierbechern machen sie sich auch recht gut.
Viel Spaß und ganz liebe Grüße, Anke 🙋‍♀️






Meine beiden Kestner Zwillinge sind auch entzückt über den Inhalt ihrer Körbchen

Samstag, 20. Januar 2024

Winterzauber - Januar ❄️

Wenn über den Dächern der Stadt die strahlende Wintersonne am Morgen aufgeht, 
❄️🌞 ❄️ 🌞 
dann frage ich mich:

Wie schön kann der Winter sein !?!

Ich bin völlig im Wintermodus, verspüre noch keinerlei Lust auf irgendwelche frühlingshafte Vorboten.

Nachdem Weihnachtsmann und Co. wieder in der großen Truhe verschwunden sind, dominiert hier jetzt mein kleines Winterwonderland. 
Mein Engel darf bleiben, vermutlich das ganze Jahr. Wie er dann aussehen soll, wenn der Winter vorbei ist, dazu habe ich schon ein Idee im Kopf.





Meine Winterlinge, diese kleine Truppe liebe ich zur Zeit ganz besonders.
Sie stehen in Augenhöhe gleich neben der Zimmertür und immer wenn ich vorbeigehe, bleiben meine Blicke an ihnen hängen und ich muss unweigerlich grinsen.


Das Schaukasten-Häschen hat Schneekugeln bekommen.




Bei mir verhungern auch die Piepmätze nicht. 😉




Geniesst die schöne Winterzeit, ❤️ leider soll es hier bei uns bald wieder regnen.

Sonntag, 4. Dezember 2022

Zum 2. Advent - ein Märchenprinz


🌟 Weihnachtszeit ist Märchenzeit. 🌟

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, für mich ein Muss.
Genauso wie die Weihnachtsgeschichte oder auch - aber kein Märchen- der Michel aus Lönneberga in der Suppenschüssel.
Kindheitserinnerungen eben. 


Noch schöner ist es, mal wieder ein Märchenbuch zur Hand zu nehmen. Wann macht man das schon mal, seit die Kinder nicht mehr klein sind.
An Weihnachten! 

Nussknacker und Mäusekönig von
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann mag ich sehr.
Ich liebe die altmodische Erzählweise.
Hier ein kleiner Auszug:

Am vierundzwanzigsten Dezember durften die Kinder des Medizinalrats Stahlbaum den ganzen Tag über durchaus nicht in die Mittelstube hinein, viel weniger in das daranstoßende Prunkzimmer.

In einem Winkel des Hinterstübchens zusammengekauert, saßen Fritz und Marie, die tiefe Abenddämmerung war eingebrochen und es wurde ihnen recht schaurig zumute, als man, wie es gewöhnlich an dem Tage geschah, kein Licht hereinbrachte.
Fritz entdeckte ganz insgeheim wispernd der jüngern Schwester (sie war eben erst sieben Jahr alt geworden) wie er schon seit frühmorgens es habe in den verschlossenen Stuben rauschen und rasseln, und leise pochen hören. Auch sei nicht längst ein kleiner dunkler Mann mit einem großen Kasten unter dem Arm über den Flur geschlichen, er wisse aber wohl, daß es niemand anders gewesen als Pate Droßelmeier.

Da schlug Marie die kleinen Händchen vor Freude zusammen und rief: "Ach was wird nur Pate Droßelmeier für uns Schönes gemacht haben."

Der Obergerichtsrat Droßelmeier war gar kein hübscher Mann, nur klein und mager, hatte viele Runzeln im Gesicht, statt des rechten Auges ein großes schwarzes Pflaster und auch gar keine Haare, weshalb er eine sehr schöne weiße Perücke trug, die war aber von Glas und ein künstliches Stück Arbeit.

Überhaupt war der Pate selbst auch ein sehr künstlicher Mann, der sich sogar auf Uhren verstand und selbst welche machen konnte. Wenn daher eine von den schönen Uhren in Stahlbaums Hause krank war und nicht singen konnte, dann kam Pate Droßelmeier, nahm die Glasperücke ab, zog sein gelbes Röckchen aus, band eine blaue Schürze um und stach mit spitzigen Instrumenten in die Uhr hinein, so daß es der kleinen Marie ordentlich wehe tat, aber es verursachte der Uhr gar keinen Schaden, sondern sie wurde vielmehr wieder lebendig und fing gleich an recht lustig zu schnurren, zu schlagen und zu singen, worüber denn alles große Freude hatte.
Immer trug er, wenn er kam, was Hübsches für die Kinder in der Tasche, bald ein Männlein, das die Augen verdrehte und Komplimente machte, welches komisch anzusehen war, bald eine Dose, aus der ein Vögelchen heraushüpfte, bald was anderes.

Aber zu Weihnachten, da hatte er immer ein schönes künstliches Werk verfertigt, das ihm viel Mühe gekostet, weshalb es auch, nachdem es einbeschert worden, sehr sorglich von den Eltern aufbewahrt wurde.

Inspiriert durch dieses Märchen wollte ich aus einem antiken kaputten kleinen Porzellankopf eine Wattefigur machen, ein Nussknacker sollte es werden.
Bei mir ist es allerdings oftmals so, dass bei meinen Basteleien zum Schluss etwas ganz anderes rauskommt, als ich eigentlich wollte.

Was soll ich sagen, es ist ein kleiner Winter-Märchenprinz geworden,



Der kleine Porzellankopf ist gemarkt, Catterfelder Puppenfabrik. Leider ist er beschädigt und hat viele Haarrisse.  
Ein Wunsch von mir ihn dennoch einmal als ganze Puppe zu sehen, ist jetzt in Erfüllung gegangen.
Wundersam unwirklich sieht er in der kleinen Stube aus, so als würde man durch ein Schlüsselloch in eine Anderswelt blicken.

Einen märchenhaften 2. Adventssonntag allerseits.🕯️🕯️

Samstag, 26. November 2022

Vorfreude 🕯️




Nun ist es schon wieder soweit. Der 1. Advent steht vor der Tür.



Dieses Jahr hat mein Puppen-Adventskalender genau 4 Türchen hinter denen weihnachtliches steckt.
Jeden Adventssonntag wird eine geöffnet.


Ihr seid herzlich eingeladen.

Sonntag, 20. Januar 2019

Für Nadia 💕

Ganz herzlichen Dank für die lieben Zeilen in mein Gästebuch..

Es macht mich einfach nur glücklich dies zu lesen. DANKE NADIA!

Der nächste Post kommt ganz bestimmt! Meine Güte😳der halbe Januar ist schon vorbei. Ich sollte mich anstrengen, damit es hier wieder mal etwas neues zu lesen gibt.

Ganz untätig bin ich aber nicht. Mir klebt mal wieder nur Watte an den Fingern. Im Puppenkontor sind diese kleinen, lustigen Gesellen entstanden. Ich finde sie niedlich und sooooo shabby😊.

Ja, ich weiß, es ist noch Winter. Aber die kleinen Hasenohren helfen mir durch den Januar. 



Heute scheint nun endlich mal wieder die Sonne hier, das hebt die Laune, genauso wie meine kleinen Frühlingskinder.


Viele, viele liebe Grüße nach  Italien
und einen schönen Sonntag
Anke



Sonntag, 2. Dezember 2018

Knecht Ruprecht & Co. 🕯️

Schon im letzten Jahr wollte ich meine Vitrine mit Schneekindern und altem Weihnachtsschmuck dekorieren. Gar nicht so einfach, wie sich herausstelle, denn irgendetwas fehlte immer. Das Ganze ergab einfach kein Bild. Ich rückte hierhin und dahin. Mal ging der Schlitten nicht rein, dann wieder gefielen mir die Puppen nicht.
Schließlich hatte ich es sein lassen und alles auf das nächste Jahr verschoben.

Und dieses Jahr pünktlich am 1. Advent steht sie nun hier im Puppenkontor.
Ich bin mehr als begeistert und ich präsentierte meine kleine Weihnachtsvitrine:



Ein paar einfache Heubach Puppen haben Wattemäntel anbekommen und über den alten geschnitzten Knecht Ruprecht freue ich mich immer.


Aber zum Anbeißen finde ich diesen kleinen Kerl hier mit seinem Minnischneemann.  Ich kann mich gar nicht satt sehen.





Ihnen einen wunderschönen 1. Advent. 🕯️

Donnerstag, 9. November 2017

Frau Holle und die Lampendame

In meinen Kindheitserinnerungen ist Frau Holle eine freundliche?, rundliche, gemütliche, alte Frau mit Kopftuch und dunklem? Haar, die gerne ihre Betten kräftig ausschüttelte, so dass es unten auf der Erde schneite.

Alles FALSCH!

Denn haben Sie es gewusst? Frau Holle hat mächtig abgespeckt,
............trägt jetzt Taille, 

.............ist erblondet
.............und schüttelt heutzutage keine Betten mehr aus.

NEIN!

Mit ihrer schmalen, vornehmen, behandschuhten Hand klopft sie kurz auf ihr Kleid und dann Schnee-stöbert es leicht . Ja, leicht denn für ein richtiges Wintergefühl hierzulande reicht es kaum noch.
Und nun fragen Sie sich vielleicht, was hat jetzt die französische Lampe mit Frau Holle zu tun???

Tja, in diesem Falle tut Kindermund mal wieder Wahrheit kund. Denn meine Tochter meinte plötzlich beim Betrachten der fertigen Lampendame:

Cool, das ist Frau HOLLE !

Eigentlich hatte ich mir eine vornehme Dame im Winter vorgestellt. Aber na klar:
FRAU HOLLE 
in shabby chic natürlich

Frau Holle hat eine kleine Winterlandschaft unter ihrem Rock. Es gibt einen kleinen Baum mit einer Schneeeule drauf, vorn ein dicker Schneemann an dem noch zwei Kinder bauen, rechts läuft ein Schneekind aus Porzellan Ski. Links ein vornehmes Mädchen. Sie zieht einen Schlitten mit einem kleinen Kindlein. Und ein Schneeschaf ist zu sehen.......jawohl, sowas gibt es bei mir.......

Alles ist von mir aus Watte, kleinen, kaputten, alten Porzellanköpfen und etwas Krepppapier gefertigt. Ausser das alte Schneekind. Sein Porzellanarm war gebrochen. Der wurde geklebt und es auf Ski gestellt, denn seine Haltung ließ vermuten, dass es ein kleiner Skiläufer ist.
Ach ja ....und natürlich leuchtet die Lampendame auch. Eine kleine Minnibeleuchtung ist im Rock angebracht, leider schwer zu fotografieren wenn sie leuchtet.
Aber wenn die Lampen brennen, ist es Abend geworden in der kleinen Winterlandschaft und das zaubert eine herrliche Stimmung.


Meine Frau Holle wird erst einmal ein Bestandteil unserer Winter/Weihnachtsdeko werden. Einen schönen, Kater- sicheren -Platz muss ich noch finden, denn mit ihren 50 cm ist Frau Holle schon recht imposant.

Eine der Schönsten und wohl auch sehr alten Abbildung des Märchens Frau Holle hier auf einer alten Postkarte aus meiner Sammlung.

 Bitte HIER klicken um den ersten Teil der französischen Lampen / Lumpendame zu lesen.
                                                                                                                   

Samstag, 21. Januar 2017

Von majestätischen Schwänen



Das neue Jahr ist noch jung und so kommt das Puppen- Jahresrad für mich nur langsam in Gang.

War der Dezember noch prall gefüllt mit schönen Puppenbildern und Eindrücken, so ist der Januar hier im Blog dagegen sehr ruhig.

Ständig Puppen zu dekorieren, klappt nicht immer. Manchmal muss ich auch einfach die Türe zumachen zum Puppenkontor und brauche etwas Abstand zu den Puppen.

Aber eine Idee vom vergangenen Jahr rettete ich hinüber ins Neue und wurde kreativ.

Und so entstehen sie wieder in der Winterzeit, meine kleinen Schwanenreiter.
Oder sind es Gänse? Ich muss es noch herausfinden...
Klar ist, dass sie zu meinen shabby Dekorationen in unserer Wohnung passen müssen und das tun sie.

Fasziniert von altem Watteschmuck, den man früher zu Weihnachten und Ostern dekorierte, verschenkte, aufgehängt hat - wollte ich es selbst mal versuchen und siehe da hier ist wieder einer. Und natürlich mit kleinem, antiken Porzellanpüppchen.

Ein königliches Tierchen mit Krönchen, das aussieht wie aus Baiser oder Zuckerwatte.
Aber Vorsicht, es ist nicht essbar!

Doch recht stabil, trägt es das kleine Königskind zum nahen Ufer. Vermutlich ein Frühlingskind.......aber noch ist Winter und das ist gut so.