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Montag, 1. September 2025

T. P. I . Waltershausen

 


Der Sommer verabschiedet sich nun.
Aber es kommt ja noch der Altweibersommer, der Herbst mit seinen hoffentlich milden Temperaturen und darauf freue ich mich immer sehr, so wie jedes Jahr. 

Der Herbst ist schon meine Lieblingsjahreszeit, ruhiger als das laute bunte quirlige Treiben im Sommer.

Wenn es passt, besuchen wir meist auf einer Rückreise aus dem Urlaub kurz Waltershausen.
Schon bei einem meiner letzten Besuche fiel mir das Wappen auf einem Hausdach auf. Und es kam mir sehr bekannt vor, denn eine  Puppe in meiner Sammlung hat genau diese drei Bäume in seiner Kopfmarkierung.



Wappen von Waltershausen









T. P. I. steht für die Thüringer Puppen-Industrie GmbH Waltershausen
Diese Puppe hier wurde vermutlich um 1930 hergestellt.
Viel kann man nicht finden über dieses Unternehmen von damals.





Die niedliche Puppe hat einen Kopf aus Biskuitporzellan und einen Toddlerkörper.
Die Kleidung ist aus der Zeit. 








Waltershausen








ehemalige Puppenfabrik von Kämmer & Reinhardt


Montag, 10. Oktober 2016

Eine Reise in die Vergangenheit (4) Schloss Tenneberg

....ist einen Besuch wert oder zwei oder drei..... 

Besonders gespannt war ich natürlich auf das Puppenmuseum.
Es waren nur ein paar Besucher da und so konnte ich mir die Puppenvitrinen in Ruhe ansehen. Als ich durch war, fing ich nochmal von vorn an und das 3 Mal. Es sind auch Sitzmöglichkeiten in diesen Räumlichkeiten vorhanden, um den Ehemann kurzfristig zu "parken". ;-)
So wie erhofft, war leider keine Puppen-Rarität dabei. Nun ja, so ein Museum ist auf Spenden angewiesen und viele Puppenraritäten werden sich wohl auch in Privatbesitz befinden.


Im Schlosshof
Kleine Kaffeepause 




So ein bisschen hat mir die genaue Bezeichnung der Puppen in den Vitrinen gefehlt. Vieles wurde unter dem Begriff Waltershäuser Kugelgelenkpupppen gekennzeichnet.
 Gut, ich kann schon zwischen Kestner und K*R Puppen unterscheiden ohne gleich die Marke am Hinterkopf zu sehen. Aber bei dem schönen Kind hier rechts im Bild bin ich dann schon ins grübeln gekommen. Handwerck oder Franz Schmidt vielleicht?
antike Gießformen

Den Rest des Schlosses zeigte uns dann ein sehr freundlicher "Museums-Mann", der alle Fragen beantwortete und uns witzig durch den Rundgang begleitete ohne aufdringlich zu sein.

Noch ein paar Impressionen vom Schloss.
Aber nicht zu viele. Selber hinfahren und schauen, denn dort freut man sich über jeden Besucher.
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Treppenhaus des Jagd- und Sommerschlosses
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Festsaal
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Schlosskirche



++++++++++++++++++++++++Ende+++++++++++++++++++++++++

Sonntag, 9. Oktober 2016

Eine Reise in die Vergangenheit (3) Die anderen Puppenfabriken

Die Puppenfabrik von Kämmer & Reinhardt hatten wir gefunden.

Das Wohnhaus und die Fabrik von J.D. Kestner war für uns nicht auffindbar. An der Ecke wo das Wohnhaus einst stand, war neu gebaut. Auch das Gebäude der  Puppenfabrik König & Wernicke war weg.
Womöglich hatten sich seit damals auch Straßennamen geändert und wir hatten keine ortskundige Person dabei, wie einst 1996 der Artikelverfasser im Puppenmagazin.


Darum freute ich mich, dass wir folgende fanden:

Die einstige Puppenfabrik Adolf Heller



Das Wohn- und Geschäftshaus der ehemaligen Puppenfabrik Max Handwerck

Die Puppenfabrik dahinter ist abgerissen.
Dieses ungenutzte Nebengebäude gehörte vermutlich noch dazu.


Auf dem Weg hoch zum Schloss Tenneberg gelegen, die ehemalige Puppenfabrik (Geschäftsadresse) von Adolf Wislizenus.



Das Wohn- und Geschäftshaus von Bruno Schmidt.
Die Puppenfabrik von Bruno Schmidt

Und auch die ehemalige Puppenfabrik von Adolf Hülß wird weiterhin gut zu finden sein.





++++++++++++++++++++++++++Fortsetzung folgt+++++++++++++++++++++++++++++++

Freitag, 30. September 2016

Eine Reise in die Vergangenheit (2) Die Fabrik der Puppen



Kämmer & Reinhardt

Ein Gebäudekomplex aus dem Jahr 1902.



Unglaublich, dass Ernst Kämmer seine Fabrik nie gesehen hat und nie durch das Tor geschritten ist.
Denn er verstarb schon 1901 und erbaut wurde die "Fabrik der Puppen" erst 1902.

Was für ein wundervoller Gebäudekomplex muss das einst gewesen sein.

Und heute wachsen  Bäume am Dach.

Und über dieses Schild hier konnte ich mich nur wundern.

Beginn der Sanierung.... seit 2003??? Das ist 13 Jahre her..................................................?

Sicher wurde bestimmt einiges saniert.
Aber auf mich machte die einstige Fabrik heute einen eher vernachlässigten, vermüllten, kaum genutzten Eindruck. Wie schade...
Auch das Symbol von Kämmer & Reinhardt das K Stern R(oder die Reste davon) an der Hausfassade konnte ich leider nicht fotografieren, weil es von hochgewachsenen Bäumen verdeckt war.


Die Inschrift an der Fassade:
Für Kinder ist das Beste gut genug.
Vorwärts immer Rückwärts nimmer
Gegründet im Jahre 1885 








Alles um die Puppenfabrik Kämmer & Reinhardt herum, fasziniert mich ungemein.
Vermutlich auch, weil vieles erhalten geblieben ist (Dokumente, Fotos, Festschriften, Firmengeschichte) und so einen Blick in die Vergangenheit gestatten.
Und nicht zu vergessen die wundervollen Puppen, die aus dieser großen Fabrik hier stammen.


++++++++++++++++++++++++++Fortsetzung folgt+++++++++++++++++++++++++++++

Dienstag, 27. September 2016

Eine Reise in die Vergangenheit (1) Waltershausen



Früher
habe ich fast alle Cieslik´s Puppenmagazine regelrecht verschlungen.
Ich meine die alten Ausgaben, die wirklich ganz alten, dicken Zeitschriften.
Ja, da war noch was zu lesen und zu entdecken drin für den Sammler antiker Puppen!

Diese Magazine gab es schon lange bevor mich das Puppenvirus erwischte.
Dick waren sie und informativ.
Ich konnte stundenlang drin schmökern, besorgte mir fast alle alten Jahrgänge und nahm einzelne Zeitschriften mit in den Urlaub, in den Park, auf Bahnfahrten, auf langweilige Veranstaltungen, um mir Wartezeiten zu verkürzen und in die Badewanne.

Heutzutage wäre eine App mit allen Inhalten dieser Puppenmagazine fürs iPad ungeheuer praktisch.
Denn auch heute noch lese ich sie gerne.

Dabei fesselte mich der Artikel "Nur ein Tag in Waltershausen"
 dieser Ausgabe vom Mai 1996

Weil:
der Autor die Orte der alten Puppenfabriken oder die Wohnhäuser/Villen der Puppenfabrikbesitzer in Waltershausen und Umgebung besuchte. Das war eben im Jahr 1996. Und damals waren die Hinterlassenschaften der DDR niederschmetternd.

Lang, sehr lang ist das her und jetzt nach 20 Jahren -OMG- in diesem Sommer 2016 wollte ich da hin.
Einfach mal, um zu schauen was dort noch ist. Es reizte mich an Orten zu stehen, wo in der Vergangenheit soviel Puppengeschichte passiert war.


Auf meiner Besuchliste  in Waltershausen stand:

- die Puppenfabrik von Kämmer & Reinhardt
- das Wohn-u. Geschäftshaus sowie die Fabrik von J. D. Kestner
- Wohnhaus und Fabrik von Bruno Schmidt
- Wohnhaus und Fabrik von Max Handwerck
-  Puppenfabrik König & Wernicke
-  Puppenfabrik Adolf Hüls


und wenn noch Zeit übrig blieb, ein Besuch des Puppenmuseums auf Schloss Tenneberg

Ja, und mein Lieblings-Mann war mit mir dort in Waltershausen, an einem recht bewölkten Sommertag im August.


Hier sagen sich vermutlich noch Fuchs und Hase *Gute Nacht*
 Waltershausen in Thüringen

++++++++++++++++++++++++Fortsetzung folgt++++++++++++++++++++++++++