Sonntag, 6. September 2026

Armand Marseille 233

Es gab ein regelrechtes Gezerre hier um die kleine Hasen-Schürze. 😉



Gedacht war sie erst für meine K*R 122, da diese(r) keine Hose hatte.
Dann aber passte sie auch perfekt dem Konfetti-Hasen (K*R 117n).
Also streute ich noch Konfetti auf die Schürze. 🙃
Aber "Mein neuer Liebling" hat eigentlich ein wunderschönes Kleid. Warum es dann mit einer Schürze abdecken?














So freut sich nun die Dritte im Bunde über die Spielschürze:

Die kleine Armand Marseille 233.

Die Puppe ( ca. 40 cm groß) ist nicht perfekt doch ich war sofort hin und weg von ihrem niedlichen Charaktergesicht. Dem speckigen Porzellan, den dunkelbraunen Glasaugen und der feinen Bemalung.
Die 233 ist auch so eine Puppe an der ich nur schwer vorbei komme.

Eine kleinere Version ( ca. 30 cm) hatte ich auch schon einmal in meinerSammlung.
Wer noch einmal schauen möchte:Hier

Und man kann hier wieder mal sehr gut erkennen, wie unterschiedlich Puppen mit der gleichen Kopfmarke im Ausdruck und von der Bemalung her sein können. Es wird eben nie langweilig. Ich könnte auch 5 Stück oder 7 ? 😅 von denen hier stehen haben..... und jede wäre ein anderer Charakter und würde mich glücklich machen.


Da die Süße eine orange Strickhose trägt, konnte ich nicht anders und musste den braunen Tüll an den Flügelärmeln der Schürze durch orangen Tüll ersetzen. Bei solchen Aktionen beglückwünsche ich mich immer selber, dass ich jeden noch so kleinen Schnipsel Stoffrest, sei es Tüll oder Spitze aufhebe, sammle, ja förmlich horte.

Meine vielen Schubladenkästen quellen über mit solchen Dingen und es durchströmt mich dann und wann ein kleines Glücksgefühl beim ersten Griff (ohne weiteres suchen) das Gewünschte sofort aufzufinden.







Heute am frühen Morgen war das Licht ganz wunderbar und so sind schnell noch diese Bilder entstanden.


🧡🧡Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag.🧡🧡



Samstag, 22. August 2026

Sommererinnerungen und eine reiche Ernte


Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich auf dem Dorf. Wir wohnten zur Miete in einer großen Villa mit Garten. Später wurde auch ein Gemüsegarten bewirtschaftet.
Meine Eltern hielten Kleinvieh, der sonntägliche Kaninchenbraten war für mich so normal, wie auch das Zuschauen beim Schlachten des Tieres ein/zwei Tage vorher.

Auf dem Schulweg nach Hause hockten wir auf den Kirschbäumen vom Bauern (der sah das gar nicht gern) aus dem Nachbardorf, aßen Fallobst (Pflaumen, Äpfel, Birnen), im Wald naschten und sammelten wir Himbeeren, Brombeeren und Walderdbeeren. Ich probierte Maiskolben vom Feld, aß Sauerampfer, lutschte Taubnesseln aus und auch Bucheckern schmeckten. Nichts davon war jemals abgewaschen.
Es war ein einfaches Leben, in und mit der Natur.

Heute, viele viele Jahre später, ist mein Leben ein völlig anderes. Nun wohne ich in der Großstadt. 
Und manchmal fühlt es sich für mich so an, als hätte ich irgendwann mal eine Gehirnwäsche verpasst bekommen. 

Ein Beispiel:
Hinter unserer Garage, die etwas außerhalb liegt, gibt es ein brachliegendes Gelände mit großen Brombeerbüschen und ich will eine Brombeere naschen.
Als Erstes schießt mir der Gedanke durch den Kopf:
.... die ist nicht abgewaschen !!! ☝🏻 
Fuchsbandwurm!!?!? 😳 Nimm lieber eine von ganz oben! 🧐

...also schmeiße ich die Beere, die ich zuerst pflückte weg und versuche an die Brombeeren von ganz oben zu kommen,
ich bin aber zu klein, so lasse ich es schließlich ganz..... und bin überzeugt, dass sie eh sauer sein müssen....🤓

Irgendwie schon ziemlich traurig. Wann um Himmels Willen habe ich das Vertrauen in die Natur verlernt. Warum ist das so? 
Vermutlich weil einem überall (durch Werbung) eingetrichtert wird, dass es alles perfekt und sauber im Supermarkt gibt und natürlich Geld kosten muss.
Dieses Überangebot vor allem an so perfekt aussehendem (gespritztem) Obst und Gemüse von überall her, kann ich nicht mehr sehen. Ich hasse es mittlerweile im Supermarkt einkaufen gehen zu müssen. 


Doch hier in der Stadt gibt es auch die stolzen Besitzer eines Kleingartens. Es sind meist die ganz jungen Menschen hier, die sich wieder auf "Omahaftes" besinnen und mitunter auch ein kleines Ackerstück pflegen.
Und so bin ich dieser Tage reicht beschenkt worden. Mit Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Knoblauch und selbst gemachter Brombeermarmelade! Jawohl!


Und ich wäre nicht ich, wenn ich das nicht auf Fotos festgehalten hätte.

Es war ein Fest, dass alles zu geniessen.
Und kurz war ich wieder das zwölfjährige Dorfmädchen, dass mit dem Nachbarsjungen, barfuss und in kurzen Hosen auf dem Schuppendach sitzt und Berge von selbstgepflückten Tomaten aus unserem Garten verputzt...

Einen lieben Dank an den edlen Spender. ❤️









Die niedliche Puppe ist eine _______. ??? 😃
Ich habe sie noch nicht so lange in meiner Sammlung und bin gerade dabei, die kleine Schürze zu optimieren. Es kommen noch Bilder im nächsten Post, dann folgt auch die Auflösung aber sicher wisst ihr es schon.


Ein wunderbares Wochenende für euch und schön, dass es endlich regnet und heute nicht so warm ist. 😁

Samstag, 15. August 2026

Simon & Halbig 1294

 Seid ihr noch da??? 😃



Porzellankopfpuppe von Simon & Halbig mit aufziehbarem Uhrwerk im Kopf.