Sonntag, 19. April 2026

Ein Tag zum Ausmisten

 Was passt besser zu einem Regentag als ein wenig auszumisten.

Meine Sammlung verändert sich weiter und die Puppen die bleiben werden, können niemals meine zahlreiche gesammelte Puppenkleidung auftragen.


Oft werde ich gefragt, wo ich denn die schöne alte Puppenkleidung herbekomme, die meine Puppen so tragen.
Ich weiß nicht aber manchmal habe ich das Gefühl, dass es früher leichter war, mal etwas ansprechendes zu ergattern. Wenn man früher eine Puppe ersteigert hatte, war häufig auch noch die alte Puppenkleidung oder alte Babykleidung beigelegt, einfach so, ohne das man dafür extra noch etwas bezahlte. Sowas gibt es heute kaum noch. Keiner hat noch etwas zu verschenken.
Und so hat sich viel im Laufe der Jahre bei mir angesammelt. Ich habe nie danach gesucht.
Ein Vorteil ist es natürlich, wenn man auch mal etwas ändern kann, um es für die Lieblingspuppe passend zu machen.

Es gab mal eine Zeit, da waren sehr viele Puppensammler richtig scharf auf Puppenkleider, die aus alter Bettwäsche gefertigt war.
Ich glaube die Hobbynäherinnen, die solche Kleider damals (also vor ca. 12/15 Jahren) genäht haben, sind vor lachen nicht in den Schlaf gekommen. Es war unglaublich, welche Preise solche Puppenkleider, Schürzen, Taufkleidchen für kleine Babypuppen zu jener Zeit erzielten.
Und alles war recht schnell und einfach genäht, für die, die das konnten. Ein bisschen spitzenbesetzte alte Bettwäsche, hier und da eine Biese, zur Krönung ein Monogramm und eine Haube. Da hat doch das Sammlerherz gleich höher geschlagen....😅

Ich denke ein oder zwei solcher Kleider habe ich wohl damals auch  erstanden. Ich muss gleich schauen, ob es davon Fotos gibt.......

Nun lange musste ich nicht suchen. Hier meine Luta Puppen, die so etwas im Jahr 2008 auch bei mir trugen.
Meine Luta's in Kleidern genäht aus alter Bettwäsche

Und so schlimm waren diese Kleider nun auch nicht. Wenn man so gar nichts hatte für die Puppe, taten es die Bettwäschekleider eben auch. Bis ich dann was anderes fand, denn ich liebe diese feinen hauchdünnen antiken Kleider.

Und was ich hier alles so für Bastelkram und Werkzeug herumliegen habe, was werde ich an diesem Tag im Mai 2008 wohl gemacht haben?
Oh, mein Gott jetzt sehe ich es erst. Dahinter steht noch eine Puppe ohne Kopf. 😂
Der waagerechte Pinsel hält den Gummi im Puppenkörper.

Meine aussortierte Puppenkleidung, jaaa auch ein Bettwäschekleid ist dabei!!! findet ihr ab diesen Abend im großen online Auktionshaus. Wenn ihr etwas braucht oder sucht, schaut doch gerne mal rein, beim *puppenkontor*. Ich freue mich.

Einen schönen Sonntagabend. 👗 🎀 💝

Sonntag, 12. April 2026

Sonntagsgrüße 💛🧡💛

 Nach dem wunderbaren Frühlingstag gestern, ist nun heute wieder Gegenteiltag. Es ist nass, kalt und grau. 
Der Natur gefällt es sicher, mir weniger.

Beim Durchschauen meiner Foto finde ich immer mal noch schöne Bilder von Puppen, die ich bis jetzt noch nicht gezeigt habe, (denke ich).😅

Hier also Fotos von der hübschen Handwerck Puppe. Sie hatte schon einen Post und ist auch als Fräulein de Winter bekannt. 

Wer möchte kann   Hier:  noch einmal schauen.








Macht es euch heute gemütlich, der Frühling kommt bestimmt bald wieder zurück.🌞

Freitag, 3. April 2026

Für Sabine, 💖


Liebe Sabine,
tausend Dank. Was für eine niedliche Geschichte. Die kannte ich nicht. Sie ist richtig toll zum Weitererzählen. 
Und so lustig:

Der Fuchs hat also den Osterhasensohn! gefressen und in seinem Bauch knirschten hörbar die Eierschalen... 😁

Wie genial ist das denn? 

Ach schön.

Das verzaubert meinen Tag. Fröhliche Ostern auch dir und deinen Lieben 🐣🐇🌞🌼🪺 
ganz viele liebe Grüße Anke



 Sabine schrieb:

Hallo liebe Anke,
vielen herzlichen Dank!

Anbei eine kleine Ostergeschichte, die mich als Kind sehr aufgeregt hat, aber später im Leben zum Schmunzeln brachte und auch zum Nachdenken anregte.

So ein Schreck!
Der Fuchs hatte den Osterhasensohn gefressen! In seinem Bauch knirschten hörbar die Eierschalen. Nun hatte der Fuchs Bedenken, daß sich das herumspricht und er dann "Osterhasenfresser" genannt wird.
Und weil der Fuchs bekanntlich ja schlau ist, besah er vorsichtig alle Hasennester.
Als er den kleinen "Löffelbein" fand (er ähnelte dem verschluckten Osterhasen auf´s Haar)
trug er ihn so vorsichtig er nur konnte, in´s Osterhasenhaus.
Vater Hase bemerkte nichts.

Nun begann ein wunderschönes Leben für den "Osterhas" : bestes Futter, alle Tiere achteten ihn und auch vor dem Fuchs brauchte er sich nicht zu fürchten.
Besonderen Spaß bereiteten ihm die Hühner, denen er dann und wann begegnete.
Wie die gackerten und ihn verliebt anstarrten!
Dann kam der Frühling und es nahte das Osterfest. Vater Hase nahm seinen Sohn mit in die Osterhasenwerkstatt. Er legte seine Pfote auf die Schulter des Kleinen und zeigte auf die vielen leeren Körbe, die dort standen.
"Von heute an bist Du ein richtiger Osterhase!" Dann hoppelte er zu einem der Körbe und schon war dieser bis zum Rand mit bunten Eiern gefüllt.Dem kleinen Hasen gefiel das sosehr, daß er vor Freude in die Pfötchen klatschte. Das wiederum gefiel dem Hasenvater außerordentlich und er war mächtig stolz auf seinen Nachwuchs.
"Du darfst nun alle anderen Körbe füllen. Ich hopple inzwischen in die Stadt und besorge dort viele bunte Abziehbilder, damit schmücken wir dann die Eier."
Der kleine Hase hopste freudig zu einem der Körbe - plumps! Leider war das kein Osterei!
"Schäm Dich" sagte der Vater "dafür bist Du doch schon zu alt. Mach es sauber und lege richtige Eier"!
Dann ging er ärgerlich fort und der kleine Hase mühte sich vergeblich ab. Es wollte ihm einfach nicht gelingen.
Da kam ihm die Idee, es den Hühnern abzuschauen. Ja, das war es - er hatte nicht gegackert. Das Gackern war schwer und nach vielen Versuchen, bekam er einen kläglichen Ton heraus. Aber leider keine Eier!
Da begann er jämmerlich zu weinen. Das hörte der Fuchs. Und weil ihn sein schlechtes Gewissen noch immer plagte, beschloß er, dem Häschen zu helfen. Er nahm die größte Kiepe und eilte davon. Kurz darauf ertönte ein riesiges Geschrei im Dorfe, der Fuchs "besuchte" die Hühnerställe. Er stahl am hellichten Tage sämtliche Eier. Die füllten fast drei Körbe! Aber der Vater war nicht zufrieden, zumal die Eier weiß und vielleicht ein bißchen bräunlich waren.
Es fehlt die Farbe, dachte er

Er ging zur Hausapotheke und mischte aus verschiedenen Tüten Farbe mit Öl (für den besseren Glanz) in einer halben Eierschale. "Schluck das ´runter!" Der kleine Hase schüttelte sich! Das schmeckte fürchterlich! Aber tapfer schluckte er die Mischung, denn er wollte doch zu gern bunte Eier legen.

Vater Hase wunderte sich. Sein Sohn legte weiterhin weiße Eier und nur dann, wenn der Vater nicht zu Hause war! So vergaß er vor lauter Sorgen, seine Kiepe mitzunehmen als er wieder zur Stadt wollte. Flugs eilte er zurück! Erstarrt blieb er an der Tür seiner Werkstatt stehen: was wollte der Fuchs da drin? Dieser legte gerade behutsam die gestohlenen Hühnereier in die leeren Kiepen. Der kleine Osterhase stand ruhig daneben.
Nun wurde dem Alten alles klar! Wenn der Fuchs so gefällig ist, hat er allen Grund dazu.
Er ist sicher Schuld an der verpfuschten Eierlegerei - und mein Sohn ist gar nicht mein Sohn.
Irgendwie war er aber auch erleichtert. Die Schande, einen Sohn zu haben, der keine Eier legen kann, dünkte ihm schlimmer, als gar keinen Sohn zu haben.
Mit festen Schritten betrat er die Werkstatt: "Raus" schrie er und schon war der Fuchs verschwunden. Er schrie nochmals "Raus"! Diesmal galt es seinem falschen Sohn.

Nun wurde aus dem Osterhas` wieder das Häschen "Löffelbein", das nun wieder ein richtiges kleines Häschen sein durfte.

Der Fuchs aber bekam nun doch den, von ihm so gefürchteten, Spitznamen
"Osterhasenfresser"!

In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deinen Lieben
ein gelungenes Osterfest!

Sabine