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Mittwoch, 24. Dezember 2025

Heiligabend 🎄



💫  Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!  💫
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.

✨ Die kleinen Hände taten ihm weh, ✨
denn es trug einen Sack,
der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

✨ Was drin war, möchtet ihr wissen? ✨
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?

✨ Zugebunden bis oben hin! ✨
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Ritter (1865 - 1921)
















*

Ich wünsche Euch
von Herzen
ein besinnliches, frohes und friedvolles Weihnachtsfest.

*





Sonntag, 1. Dezember 2024

1. Dezember - Zum 1. Advent 🕯️


Heute wurde das erste Türchen an meinem Adventskalender geöffnet.

Dieses Jahr gibt es hier jeden Tag bis zum 24. Dezember kleine Überraschungen.
Bilder von meinen antiken Puppen, Weihnachtsdeko und -schätze, Puppenstube, shabby Dekorationen, ach, mal sehen was mir noch so alles vor die Linse kommt. 
Ich hoffe, ihr habt ein paar Minuten am Tag übrig, um hier vorbei zu schauen.
Ich wünsche viel Freude, eine schöne hoffentlich stressfreie Zeit und heute einen gemütlichen
✨  1.Advent  ✨

Wiesenthal, Schindel & Kallenberg


Sonntag, 24. Dezember 2023

🎅🏻💝✨ Heiligabend ✨💝🎅🏻


 Bescherung im Puppenkontor 🎁🎄 Weihnachten wie es früher einmal war.


Einfach und doch schön ist in diesem Jahr meine kleine weihnachtliche Ecke mit Geschenken.
Nüsse, Äpfel, Pfefferkuchen (Pflastersteine), Spekulatius und wenn man Glück hatte eine kleine Apfelsine so war Weihnachten in meiner Kindheitserinnerung.
Die Geschenke sind einfach verpackt, der Inhalt heutzutage freilich nicht so schlicht wie früher. Ganz oben auf meiner Wunschliste standen dieses Jahr ein paar alte Ohrringe für meine große WSK Puppe und eine alte Spieldose.

Wiesenthal, Schindel & Kallenberg


Nach Kartoffelsalat und Wiener-Würstchen heute am Abend und einer Familienbescherung mit ganz vielen Überraschungen, Spaß und gemütlichem Beisammensein werde ich vermutlich so gegen Mitternacht hier heute Abend noch sitzen und diese Geschenke auspacken, ganz in Ruhe, wenn der Trubel vorbei ist.


In diesem Sinne wünsche ich Euch besinnliche, friedvolle Stunden im Kreise eurer Lieben und ein unvergessliches fröhliches und zauberhaftes Weihnachtsfest.
Eure Anke ❤️


Hans Christian Anderson



Teil 4
Der Tannenbaum  🎄

...und dann erhielten die Kinder die Erlaubniß, den Baum zu plündern. O, sie stürzten auf ihn ein, daß es in allen Zweigen knackte; wäre er nicht mit der Spitze und mit dem Goldsterne an der Decke befestigt gewesen, so wäre er umgestürzt.


Die Kinder tanzten mit ihrem prächtigen Spielzeug herum, Niemand sah nach dem Baume, ausgenommen das alte Kindermädchen, welches kam und zwischen die Zweige blickte, aber nur, um zu sehen, ob nicht noch eine Feige oder ein Apfel vergessen worden wäre. 

Am Morgen kamen der Diener und das Mädchen herein.
"Nun beginnt der Schmuck aufs Neue!" dachte der Baum. Aber sie schleppten ihn zum Zimmer hinaus, die Treppe hinan, auf den Boden, und hier, in einem dunkeln Winkel, wo kein Tageslicht hinschien, stellten sie ihn hin.

...es war eines Morgens, da kamen Leute und wirthschafteten auf dem Boden; die Kasten wurden weggesetzt, der Baum wurde hervorgezogen; sie warfen ihn freilich ziemlich hart gegen den Fußboden, aber ein Diener schleppte ihn sogleich nach der Treppe hin, wo der Tag leuchtete.
"Nun beginnt das Leben wieder!" dachte der Baum; er fühlte die frische Luft, die ersten Sonnenstrahlen und - nun war er draußen im Hofe. 

"Nun werde ich leben!" jubelte dieser und breitete seine Zweige weit aus: aber ach, die waren alle vertrocknet und gelb; und er lag da im Winkel zwischen Unkraut und Nesseln. Der Stern von Goldpapier saß noch oben in der Spitze und glänzte im hellen Sonnenschein.
Im Hofe selbst spielten ein paar der muntern Kinder, die zur Weihnachtszeit den Baum umtanzt hatten und so froh über ihn gewesen waren. Eins der kleinsten lief hin und riß den Goldstern ab.
"Sieh, was da noch an dem häßlichen, alten Tannenbaum sitzt!" sagte es und trat auf die Zweige, sodaß sie unter seinen Stiefeln knackten.

Und der Knecht kam und hieb den Baum in kleine Stücke; ein ganzes Bündel lag da; hell flackerte es auf unter dem großen Braukessel; und er seufzte so tief, und jeder Seufzer war einem kleinen Schusse gleich; deshalb liefen die Kinder, die da spielten, herbei und setzten sich vor das Feuer, blickten in dasselbe hinein und riefen: "Piff! Piff!" 

Die Knaben spielten im Garten, und der kleinste hatte den Goldstern auf der Brust, den der Baum an seinem glücklichsten Abend getragen; nun war der vorbei, und mit dem Baume war es vorbei und mit der Geschichte auch; vorbei, vorbei - und so geht es mit allen Geschichten!

-Ende-


Antike Lichterpuppe/Engel Erzgebirge um 1900

Freitag, 24. Dezember 2021

💖🎄Weihnacht 🎄💖







Hans Christian Andersen (1805-1875)
Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern

Es war entsetzlich kalt, es schneite und war beinahe schon ganz dunkel und Abend, der letzte Abend des Jahres.
In dieser Kälte und Finsterniß ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen, mit bloßem Kopfe und nackten Füßen. Als sie das Haus verließ, hatte sie freilich Pantoffeln angehabt: aber was half das? Es waren sehr große Pantoffeln gewesen, die ihre Mutter bisher benutzt hatte, so groß waren sie. Die Kleine aber verlor dieselben, als sie über die Straße weg huschte, weil zwei Wagen schrecklich schnell vorüberrollten. Der eine Pantoffel war nicht wieder zu finden, den andern hatte ein Junge erwischt und lief damit fort; er meinte, er könne ihn recht gut als Wiege benutzen, wenn er selbst erst Kinder hätte.
Da ging nun das kleine Mädchen mit den kleinen, nackten Füßen, die ganz rot und blau vor Kälte waren. In einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer und ein Bund davon in der Hand. Niemand hatte den ganzen langen Tag ihr etwas abgekauft, Niemand ihr einen Pfennig geschenkt.
Zitternd vor Kälte und Hunger schlich sie einher, ein Bild des Jammers, die arme Kleine!
Die Schneeflocken bedeckten ihr langes, blondes Haar, welches in schönen Locken um den Hals fiel; aber daran dachte sie nun freilich nicht.
Aus allen Fenstern glänzten die Lichter, und es roch ganz herrlich nach Gänsebraten: es war ja Sylvesterabend. Ja, daran dachte sie!
In einem Winkel, von zwei Häusern gebildet, von denen das eine etwas mehr vorsprang als das andere, setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Füße hatte sie an sich gezogen; aber es fror sie noch mehr, und nach Hause zu gehen wagte sie nicht: sie hatte ja keine Schwefelhölzchen verkauft und brachte keinen Pfennig Geld.
Von ihrem Vater würde sie gewiß Schläge bekommen, und zu Hause war es auch kalt; über sich hatten sie nur das Dach, durch welches der Wind pfiff, wenn auch die größten Spalten mit Stroh und Lumpen zugestopft waren.
Ihre kleinen Hände waren beinahe vor Kälte erstarrt.
Ach! ein Schwefelhölzchen konnte ihr gar wohl thun, wenn sie nur ein einziges aus dem Bunde herausziehen, es an die Wand streichen und sich die Finger erwärmen dürfte.
Sie zog eins heraus. Rrscht! wie sprühte, wie brannte es! Es war eine warme, helle Flamme, wie ein Lichtchen, als sie die Hände darüber hielt; es war ein wunderbares Lichtchen! Es schien wirklich dem kleinen Mädchen, als säße sie vor einem großen, eisernen Ofen mit polirten Messingfüßen und einem messingenen Aufsatze. Das Feuer brannte so gesegnet, es wärmte so schön; die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen; - doch - da erlosch das Flämmchen, der Ofen verschwand, sie hatte nur die kleinen Ueberreste des abgebrannten Schwefelhölzchens in der Hand.
Ein zweites wurde an der Wand abgestrichen; es leuchtete, und wo der Schein auf die Mauer fiel, wurde diese durchsichtig wie ein Schleier: sie konnte in das Zimmer hineinsehen.
Auf dem Tische war ein schneeweißes Tischtuch ausgebreitet, darauf stand glänzendes Porzellangeschirr, und herrlich dampfte die gebratene Gans, mit Aepfeln und getrockneten Pflaumen gefüllt. Und was noch prächtiger anzusehen war: die Gans hüpfte von der Schüssel herunter und wackelte auf dem Fußboden, Messer und Gabel in der Brust, bis zu dem armen Mädchen hin.
Da erlosch das Schwefelhölzchen, und es blieb nur die dicke, feuchtkalte Mauer zurück.
Sie zündete noch ein Hölzchen an. Da saß sie nun unter dem herrlichsten Christbaume; er war noch größer und geputzter als der, den sie durch die Glasthüre bei dem reichen Kaufmanne gesehen hatte. Tausende von Lichterchen brannten auf den grünen Zweigen, und bunte Bilder, wie sie an Schaufenstern zu sehen waren, blickten auf sie herab. Die Kleine streckte ihre Hände danach aus: da erlosch das Schwefelhölzchen.
Die Weihnachtslichter stiegen höher und höher; sie sah sie jetzt als Sterne am Himmel; einer davon fiel herunter und bildete einen langen Feuerstreifen.
"Jetzt stirbt Jemand!" dachte das kleine Mädchen, denn ihre alte Großmutter, die Einzige, die sie lieb gehabt hatte, und die jetzt gestorben war, hatte ihr erzählt, daß, wenn ein Stern herunterfällt, eine Seele zu Gott emporsteigt.
Sie strich wieder ein Hölzchen an der Mauer ab, es wurde wieder hell, und in dem Glanze stand die alte Großmutter so klar und schimmernd, so mild und liebevoll.
"Großmutter!" rief die Kleine. "O! nimm mich mit! Ich weiß, Du entfernst Dich, wenn das Schwefelhölzchen erlischt; Du verschwindest, wie der warme Ofen, wie der herrliche Gänsebraten und der große, prächtige Weihnachtsbaum!"
Und sie strich schnell das ganze Bund Schwefelhölzchen, denn sie wollte die Großmutter recht fest halten.
Und die Schwefelhölzchen leuchteten mit einem solchen Glanze, daß es heller wurde, als mitten am Tage; die Großmutter war nie früher so schön, so groß gewesen; sie nahm das kleine Mädchen auf ihre Arme, und Beide flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch; und dort war weder Kälte, noch Hunger, noch Angst - sie waren bei Gott.
Aber im Winkel an die Mauer gelehnt, saß in der kalten Morgenstunde das arme Mädchen mit rothen Backen und mit lächelndem Munde - erfroren an des alten Jahres letztem Abend.
Die Neujahrssonne ging auf über der kleinen Leiche.
Starr saß das Kind dort mit den Schwefelhölzchen, von denen ein Bund abgebrannt war.
"Sie hat sich erwärmen wollen!" sagte man.
Niemand ahnte, was sie Schönes gesehen hatte, in welchem Glanze sie mit der Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war.






Donnerstag, 24. Dezember 2020

Heiligabend

 





Meinen treuen Bloglesern, lieben Puppenfreunden und Blogbesuchern wünsche ich von Herzen 
 ruhige, besinnliche Weihnachten
und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

Sonntag, 20. Dezember 2020

Zum 4. Advent 🌟

 Die Zeit flog wieder mal dahin.

Heute nun schon zünden wir die 4. Kerze am Adventskranz an und das Weihnachtsfest steht vor der Tür.

Die Geschenke sind fast alle angekommen, nun ja der größte Teil wurde dieses Jahr online bestellt. Die Paketboten haben mächtig zu tun. 
Auch "unser" Paketbote wird wohl nächste Woche noch einmal klingeln und dieses Jahr habe ich auch eine Kleinigkeit, ein kleines Dankeschön, für ihn. Denn er ist einer von den immer freundlichen, zuverlässigen, unkomplizierten Menschen. In diesen Zeiten nicht ganz selbstverständlich.

🌟
Unseren Weihnachtsbaum haben wir heute vormittag angeputzt, mit unserem selbst gemachten nostalgischen Weihnachtsschmuck aus Papier, goldenen, kupferfarbenen und grünen Kugeln, Engelsflügeln, Glitzersternen und auf der Spitze thront mein Watteengel mit Porzellankopf. 



Die uralten Glitzersterne aus Pappe hüte ich wie einen Schatz. Es ist ein ganz anderes Glitzern und Funkeln als von diesen neumodischen, billigen Weihnachtskram. 
Als hätten diese Sterne die Magie der Weihnachtsfeste der vergangenen Jahrzehnte gespeichert.





Wir werden dieses Jahr im ganz kleinen Kreis feiern.
Vielleicht wird es am 24. nur eine gemeinsame Bescherung geben und kein gemeinsames Abendessen.
 Ich bin hin und hergerissen. Man will einfach nichts falsch machen........niemanden gefährden.
🌟
Im Mittelpunkt meiner Weihnachtsdeko im Puppenkontor steht dieses Jahr meine kleine 
(Schiff-) schaukel aus Holz. Eigentlich muss sie an die Zimmerdecke gehängt werden. Irgendwann werde ich das wohl mal ausprobieren.




🕯️🕯️Macht es euch schön, Eure Anke🕯️🕯️

🌟


Samstag, 12. Dezember 2020

Sonntag, 6. Dezember 2020

🎄Nikolaus 🕯️🕯️

 







🌟Einen gemütlichen 2. Advent! 🌟

Samstag, 28. Dezember 2019

💕Liebe Claudia aus Augsburg, 💕


das alte Jahr hat nur noch wenige Tage.
Jetzt heißt es für mich innehalten,
ich werde nachdenklicher und unendlich dankbar. Für all das was wir jeden Tag als selbstverständlich hinnehmen.

In unserer so schnelllebigen Zeit ist es vielleicht etwas aufwendiger in ein Gästebuch zu schreiben,
als nur mal fix, so nebenbei, einen Kommentar oder ein Emoji unter ein Bild  zu setzen.

Für mich ist solch ein Eintrag ins Gästebuch viel persönlicher und wertiger.
Deine lieben Zeilen und dein geschriebenes Dankeschön weiß ich sehr zu schätzen und es berührt mich sehr. 😌
Vielen, lieben Dank.

Kämmer & Reinhardt 192

Ich wünsche dir und deiner Familie einen guten Rutsch. Viel Glück und Gesundheit für 2020.
Und ich hoffe sehr, dass du auch im neuen Jahr wieder gern hier vorbei kommst.

Viele, liebe Grüße.
Anke

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Für Annie aus Canada, 💝

OH Annie,
wie schön du das geschrieben hast. Lieben Dank für deine Zeilen. Ich habe mich so sehr darüber gefreut.

Manchmal möchte ich alle meine Fotos riesengroß abbilden, um mein Gefühl zu transportieren.
Denn auch für mich sind die Bilder Poesie und Magie gewürzt mich einer Prise Dramatik.

Von Herzen alles Liebe für dich und deine Familie.

🌟MERRY CHRISTMAS🌟

Anke




Kämmer & Reinhardt