Ich weiß nicht, aber beim Anblick dieser Puppe habe ich immer das Gefühl ich müsse sie gleich in Watte packen. Irgendwo hinstellen, wo die Umgebung weich und warm ist, wo sie nicht anstösst oder gar wackeln könnte. Daher war das herbstliche Foto-Shooting gar nicht so einfach, soooo ganz am Rand - förmlich am Abgrund auf der kleinen Holzbank auf der sie stand und mit dem kleinen Ungeheuer das da zu ihren Füßen lauerte. 😻
Wirklich blass ist sie die kleine Kestner 143 .
Und ich war mindestens halb so blass , als vor ein paar Wochen hier im Puppenkontor ein Unglück passierte.
Meine geliebte Kämmer & Reinhardt 192 ist gefallen. Wie in Zeitlupe sah ich den Fall, unfähig auch nur die Hand auszustrecken, geradezu wie gelähmt war ich und doch waren es nur Bruchteile von Sekunden als das Unglück geschah.
Und dabei hatte ich, wie immer, umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen...... doch sie haben nicht gereicht,
denn ich lebe mit einem "Elefant im Porzellanladen" zusammen. Meinem Mann. Immer hilfsbereit zur Stelle bei jeglicher fachmännischer Arbeit, die ab und an auf meinem Wunsch hin im Puppenkontor verrichtet werden muss.
Aber in einem Altbau kommt man manchmal an seine Grenzen und sei es nur beim Anbringen einer gemeinen Vorhangstange.
Und so entwickelte sich eine einfache Arbeit zu einem schweißtreibenden zeitaufwändigen Desaster.
Ja und es fiel nicht nur die Puppe sondern das ganze Regal, an dem mein Göttergatte mit seinem Arm hängen blieb, auf dem nur noch ganz hinten in der Ecke die 192 stand.
Nie hätte ich gedacht, dass ihr da hinten etwas passieren könnte aber so war es.
Nun, mein Herz ist nicht gebrochen aber es tut weh.
Es tut mir so leid um diese Puppe. Hergestellt um 1898 hat sie es bis ins Jahr 2026 geschafft , Und ausgerechnet hier bei mir im Puppenkontor ist nun diese Antiquität, ein wunderbares Zeitdokument, 128 Jahre alt, unwiederbringlich und für immer verloren gegangen.
Ja und ich höre sie die Pragmatiker, die meinen: ..." Meine Güte, mache doch einfach einen anderen Kopf auf den Körper oder lasse den Kopf restaurieren."
Nein, so einfach ist das nicht........bei mir!
Alleine das Kleid und der Körper würden mich immer an das Unglück und die Puppe erinnern.
Und vielleicht klingt es auch blöde aber eine restaurierte Puppe ist für mich nicht mehr die Gleiche.
Ich habe sogar den Spielreifen mit dem kleinen Harlekin aus Watte auseinandergenommen. Ich konnte es nicht mehr sehen.
Aber in einem Altbau kommt man manchmal an seine Grenzen und sei es nur beim Anbringen einer gemeinen Vorhangstange.
Und so entwickelte sich eine einfache Arbeit zu einem schweißtreibenden zeitaufwändigen Desaster.
Ja und es fiel nicht nur die Puppe sondern das ganze Regal, an dem mein Göttergatte mit seinem Arm hängen blieb, auf dem nur noch ganz hinten in der Ecke die 192 stand.
Nie hätte ich gedacht, dass ihr da hinten etwas passieren könnte aber so war es.
Nun, mein Herz ist nicht gebrochen aber es tut weh.
Es tut mir so leid um diese Puppe. Hergestellt um 1898 hat sie es bis ins Jahr 2026 geschafft , Und ausgerechnet hier bei mir im Puppenkontor ist nun diese Antiquität, ein wunderbares Zeitdokument, 128 Jahre alt, unwiederbringlich und für immer verloren gegangen.
Ja und ich höre sie die Pragmatiker, die meinen: ..." Meine Güte, mache doch einfach einen anderen Kopf auf den Körper oder lasse den Kopf restaurieren."
Nein, so einfach ist das nicht........bei mir!
Alleine das Kleid und der Körper würden mich immer an das Unglück und die Puppe erinnern.
Und vielleicht klingt es auch blöde aber eine restaurierte Puppe ist für mich nicht mehr die Gleiche.
Ich habe sogar den Spielreifen mit dem kleinen Harlekin aus Watte auseinandergenommen. Ich konnte es nicht mehr sehen.
Derweil freut sich die kleine Kestner ihres Puppenlebens und ich hoffe, dass es noch lange so bleibt.
P.S. Ihr müsst euch keine Gedanken machen, ich habe alles gut überwunden und auch meinem Mann geht es (wieder) gut. 😉 😁
Ein sonniges Herbstwochenende für euch, macht es euch schön.❤️





